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Veröffentlicht am 10.10.2014 von Susan Thakore

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Rockabilly Musik hat viele Gesichter

Aus einem Mix aus Musik aus dem Süden der USA und dem Blues entstand die Musikrichtung Rockabilly. Dieser fand bald Beachtung bei der Musikindustrie und brachte Größen wie Elvis Presley, Jerry Lee Lewis oder die Everly Brothers hervor. Der schnelle Sound und der schlagende Rhythmus eroberten schnell die Herzen von den Jugendlichen im ganzen Land und von dort trat er seinen Siegeszug über den gesamten Erdball an. Die ältere Generation war zuerst besonders schockiert über diesen Stil, den die Jugendlichen für sich gefunden hatten, aber die Zukunft gab ihnen recht, denn noch heute wird rund um den Globus Rockabilly gespielt.

Wer machte Rockabilly berühmt?

Lange zu überlegen braucht keiner bei dieser Frage, denn sofort fallen einem Elvis Presley und Gene Vincent ein. Doch auch in den 90er Jahren wurde Rockabilly wieder salonfähig, und zwar durch Sänger wie zum Beispiel, Billy Ray Cyrus. Für die Mode der damaligen Zeit gibt es heute noch spezielle Shops, die Petticoat, das passende Schuhwerk und Co. anbieten und verkaufen.
Neben Elvis Presley und Johnny Burnett ist Carl Perkins ein wichtiger Vertreter des Rockabilly. Fast jeder kennt seinen Ohrwurm „ Blue Suede Shoes“, übrigens gibt es den in der original Version von Elvis. Die 50er Jahre brachten überhaupt einige Rockabilly Größen hervor, die heute kaum noch jemand kennt, doch zu den weißen Musikern gehören auch Ikonen wie Roy Orbison und Jonny Cash, jeder mit seiner eigenen Interpretation in Sachen Rockabilly. Heute ist er wieder da, der Stil der 50er Jahre und für viele zählt auch heute noch das Lebensgefühl von damals. Richtige Rockabilly Fans lassen ihre Freundinnen auch noch heute Petticoats tragen und möchten am liebsten in einem 60er Jahre Kadett A von der guten, alten Zeit in einem Autokino träumen.
Aber das geht kaum noch und deshalb kann man jederzeit sich mit der Musik wieder in diese tolle Zeit zurückversetzen lassen.

Rockabilly in Hamburg

Wer in und um die Hansestadt wohnt, hat mehrere Möglichkeiten sich beim Rockabilly auszutoben. Ein Treffpunkt der Szene ist in der Tortuga Bar zu finden, sie befindet sich auf St. Pauli in der Bleicherstraße 27.
Im „Knust“ kracht es ordentlich bei dem einmal im Jahr stattfindenden Rockabilly Allnighter, aber auch sonst geht es dort richtig ab, von Rockabilly bis zum Hardrock treten in loser Reihenfolge immer einmal wieder Bands dort auf.
Für Country und Rockabilly steht das „Chattahoochee“, eine original Country und Western Kneipe mit einem ganz eigenen Charme. Rockabilly wird hier groß geschrieben und der Club findet jeder der möchte in der Meiendorfer Straße in 22145 Hamburg.

Die Berliner Rockabilly Szene

Wer in Berlin und für Rockabilly schwärmt, kann sich nicht beklagen, auch jeder andere kann dorthin Reisen, denn hier steppt der Bär was Rockabilly betrifft. Seien es Bars, American Diners oder original Rockabilly Partys, hier gibt es so einiges für die richtigen Rockabillys.
Jeder der nicht das Geld für ein großes Hotel hat, kann in einem Hostel sehr gut übernachten und das Frühstück gibt es in den meisten auch.
In der Straßburger Straße Nr.60 in Berlin Prenzlauer Berg ist das „Rusty Revolver“ zu finden, hier findet der Rockabilly nicht nur den blinkenden Flipper, sondern auch die Atmosphäre, die nötig ist.
Das „ Sheriff Teddy“ ist bestimmt nicht mehr lange ein Geheimtipp, hier wird abends die passende Musik von Hand aufgelegt und es gibt hier auch des Öfteren Konzerte oder Lesungen.
Mitten im Herzen von Berlin ist die „Rockabilly Bar Moja“ zu finden, bei einem ordentlichen Bier und der Musik von Elvis und CO. kann hier von der guten, alten Zeit geträumt werden. Rockabilly Legenden sind hier generell angesagt. Die genaue Adresse lautet: Christburger Straße 30, 10405 Berlin, Prenzlauer Berg.

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